Jeder Unternehmer möchte möglichst günstige Leads für sein Produkt generieren. Hierbei gilt es, eine gesunde Balance zwischen Lead-Qualität und Lead-Preis zu halten. Doch welche Indikatoren machen Call-Center Leads günstig und welche qualitativ? Diese Fragen werden wir im folgenden Beitrag beantworten.

Unter allen Unternehmenszielen ist das Ziel der Wirtschaftlichkeit ganz vorn mit dabei. Jedoch zeigt gerade die erste Instanz der Kundengewinnung, die Leadbeschaffung, starke Schwankungen im Preis-Leistungsverhältnis gerade bei günstigen Leads. Oftmals werden von Lead-Händlern anfangs qualitative Leads geliefert, später dann mittelmäßige und irgendwann schlechte Leads. Sind Leadhändler zu gierig oder schlicht weg nicht in der Lage konstante Ergebnisse abzuliefern? Diese Frage haben wir uns ebenfalls gestellt, sicherlich gibt es im Einzelfall diverse Antworten, jedoch stechen einige Muster deutlich hervor.

Faktor Mitarbeiter
Sowohl günstige Call-Center Leads als auch Online-Leads sind von der Kreativität und Fachkompetenz der eingesetzten Mitarbeiter abhängig. Deshalb sollte der Faktor Mensch sehr genau betrachtet werden.

Call-Center mit starker Mitarbeiter-Fluktuation werden schon allein aufgrund ständig wechselnder Arbeitskräfte starke Schwankungen in der Lead-Qualität haben. Hierbei spielen auch wechselnde Projekte eine große Rolle. Werden Mitarbeiter ständig in neue Aufgabengebiete eingebunden und fachlich eher breit als tief ausgerichtet, ist die Wahrscheinlichkeit von Qualitätsschwankung sehr hoch. Um gute Qualität zu gewährleisten, müssen trotz der offensichtlichen Einfachheit auch in der Leadgenerierung günstiger Leads Fachkräfte aus- und weitergebildet werden. Was Sie bei einem Call-Center Projekt beachten sollten, erfahren Sie in unserem Beitrag Telefonvertrieb erfolgreich starten.

Einen weiteren großen Einfluss stellt die Qualität der Führungskräfte dar. Unsere Erfahrungen zeigen einen deutlichen Unterschied zwischen Teamleitern mit eigener Telefonerfahrung im Projektbereich und Teamleitern ohne besagte Erfahrungswerte. Das globale Verständnis über einen Projektbereich verhindert nicht nur anfängliche Kinderkrankheiten in einem Lead-Projekt, sondern sorgt gleichzeitig für ein stabiles Fundament. Teamleiter mit „Auge für Details“ erkennen Fehler, bevor Sie zum Problem werden und sorgen so für eine konstant verbesserte Leadqualität gerade bei Massen-Leadgenerierung von günstigen Leads.

Der Preis
Der Lead-Preis ist der wohl wichtigste Indikator. Günstige Leads, welche weit unter dem üblichen Marktpreis gehandelt werden, müssen ebenfalls wirtschaftlich produziert werden. Sprich – es müssen Einschränkungen im Prozess der Leadgenerierung gemacht werden. Viele Call-Center lassen elementare Arbeitsschritte wie eine hochwertige Aus- und Weiterbildung weg, verzichten auf erfahrene Führungskräfte oder mischen veraltete Leads mit den neu generierten Leads, um die entsprechende Gewinnmarge auch bei günstigen Leads zu erzeugen. In jedem Fall leidet die Qualität unter den Folgen der Preisgestaltung.

Wer seine KPIs schon kennt und den Leadpreis selbst berechnen kann, ist am Besten vor schlechter Leadqualität geschützt. Berechnen Sie einfach wie viel Leads ein Mitarbeiter täglich produzieren muss, um sein Gehalt zu decken plus Unkosten und Gewinn. In den meisten Call-Centern gibt es ein tägliches Umsatzziel je Agent-Arbeitsplatz von ca. 150,00 Euro für ausländische Call-Center und 250,00 Euro für inländische Call-Center. Wer aus eigener Erfahrung weiß, dass beispielsweise 3 Leads je Tag von einem Mitarbeiter generiert werden können, kann nun auch schlussfolgern, dass seine Leadkosten zwischen 50,00 – 84,00 Euro liegen sollten.

Fazit
Wer günstige Leads benötigt, sollte sich vor der Preisverhandlung über die marktgegebenen Preisgrenzen bewusst werden. Günstige Leads und Preise unter Marktniveau sind auf den ersten Blick sicherlich reizvoll, bergen jedoch natürliche Grenzen, welche nicht zu unterschätzen sind. Wenn Sie dieses Thema interessiert, sollten Sie sich unseren Beitrag erfolgreich Termine Vereinbaren ebenfalls anschauen, in dem wir noch einmal auf Aus- und Weiterbildung von Call-Center Mitarbeitern eingehen.

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